česky Česky Deutsch Deutsch

Nicht verkittete Schichten – mechanisch verfestigtes Steingemisch (MZK)

Das mechanisch verfestigte Steingemisch (Mineralbeton) ist eine aus der Mischung von überwiegend zwei Fraktionen eines natürlichen gebrochenen (eines natürlichen geförderten gebrochenen Zuschlages) oder künstlichen Zuschlages (z. B. Schlacke) bzw. eines Recyclingzuschlages und Wasser gebildete Masse, hergestellt im Mischzentrum. Dieses Mischzentrum befindet sich so nah wie möglich bei der Verlegungsstelle. Das meistens auf dem Träger eines Lastwagens transportierte Gemisch wird auf einer Ebene ausgebreitet und durch ein Verfahren verdichtet, dass die in der Eignungsprüfung vorgeschlagene und erprobte Tragfähigkeit gewährleistet wird und an der Stelle durch einen Verdichtungsprobe bestätigt wird.

 Das mechanisch verfestigte Steingemisch wird als Unter- oder Obergrundschicht von Fahrbahnen, Abstell-, Flughafen- bzw. Parkflächen, Rampen, Auffahrten, aber auch z. B. als untere Grundschicht für die Bodenkonstruktionen in Hallen in Abhängigkeit von der Klasse der Verkehrs- oder Betriebslast festgelegt. MZK gehört technologisch zu den unverbundenen Schichten und unterliegt den Normen ČSN EN 13285 und ČSN 73 6126-1 (oder STN EN 13285 und STN 73 6126).
 
Das Steingemisch für MZK muss so sein, dass die Gesamtsieblinie innerhalb der Sollbereiche für die Kornzusammensetzung liegt. Das Steingemisch hat qualitative Sollparameter.
 
Das Gemisch für MZK wird aus sortierten Steingemischfraktionen in Charge- oder Durchlaufmischvorrichtungen, z. B. in klassischen Mischanlagen , Stabilisierungszentren bzw. in speziellen Asphaltaufbereitungsanlagen hergestellt, die mit einer Aufgabevorrichtung für Steingemisch und Wasser ausgerüstet sind und die Einhaltung der Körnung und der Sollfeuchtigkeit mit ausreichender Genauigkeit ermöglichen. Das benutzte Mischverfahren hat die Homogenität des Gemischs zu gewährleisten. Eine Änderung der Feuchtigkeit durch Wasserbeigabe nach erfolgter Mischung und Ablage der Mischung auf einem Transportmittel, einer Ladevorrichtung oder auf der zu verlegenden Schicht ist nicht erlaubt. Das Befeuchten der Oberfläche einer verlegten und verdichteten Schicht betrachtet man nicht als Wasserdosierung.
 
MZK wird in einer oder mehreren Schichten meistens durch Erdhobel oder Fertiger, oder durch sonstige geeignete Mittel, immer auf eine Schutzschicht oder auf eine Ebene aus kohäsionslosem Boden ausgebreitet. Die Dicke einer verlegten Schicht beträgt, abhängig von technologischen Beschränkungen, 150 bis 300 mm. Die Schichten werden mit solcher Überhöhung verlegt, dass die Schichtdicke nach der Verdichtung der projektierten Dicken entspricht (siehe Eignungsprüfung, Verdichtungsprobe). Das Verlegen darf nicht bei starkem oder lang andauerndem Regen oder bei Temperaturen, die niedriger als 0°C sind, erfolgen.
 
Die Verdichtung des MZK ist mit jeglichem Walzentyp oder mit einer Verdichtungsvorrichtung durchzuführen, die fähig ist, die Schicht gemäß den Sollanforderungen zu verdichten. Vor dem Beginn der Produktion und des Verlegens sollte, bis auf Ausnahmen, ein Verdichtungstest durchgeführt werden.
 
Damit die Oberfläche vor Austrocknung und vor den Auswirkungen des erforderlichen technologischen Transports geschützt wird, wird es empfohlen, eine Filterbespritzung mit Bitumenemulsion in der Menge von 0,8 bis 1,2 kg/m2. Wird die MZK – Schicht mit einer weiteren Schicht innerhalb einer technologisch ausreichend kurzen Zeit überdeckt, so ist keine Bespritzung erforderlich.
 
Vor Anwendung der Bitumengemischbauweise ist die MZK – Oberfläche mit einer Bindungsbespritzung in der Menge von 0,2 bis 1,0 kg/m2 auszustatten.

  • CZ
  • SK
Seitenübersicht

Webdesign: NETservis s.r.o. © 2012, alle Rechte sind der FRISCHBETON s.r.o. vorbehalten      Nehmen Sie mit uns Kontakt auf